Damit wir fachlich, technisch und methodisch immer auf dem neusten Stand bleiben, engagiert sich TARGIS regelmäßig in öffentlich geförderten Forschungsprojekten mit namhaften Partnern aus Forschung und Wirtschaft.


Forschung & Entwicklung bringt Sie und uns weiter

Wir entwickeln unsere Desktopanwendungen in einer leistungsfähigen Entwicklungsumgebung und auf Basis einer gemeinsamen Datenbank. Damit sind all unsere Anwendungen perfekt miteinander integriert. Bei unseren WebApps setzen wir auf plattform- und browserunabhängige Lösungen.


Unsere aktuellen Forschungsprojekte

STABIL Inklusion

Entwicklung eines innovativen Assistenzsystems: Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung.

Unter der Leitung von TARGIS entwickelt das Projekt STABIL (Selbstbestimmung und Teilhabe für Alle in Berufswahl und Berufsbildung) ein digitales, interaktives Assistenzsystem, das die Kommunikation über berufliche Interessen und Talente, Ausbildung und Arbeitsplätze von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung unterstützen soll.

Denn gerade für diese Menschen gibt es viele Barrieren beim Zugang zum ersten Arbeitsmarkt, und Maßnahmen zur beruflichen Orientierung und Ausbildung sind oft nicht angemessen gestaltet.

Das digitale Assistenzsystem soll Lehr- und Ausbildungspersonal bei der individuellen Unterstützung, helfen, etwa um zielgerichtete Beratungsgespräche zu führen oder passgenaue Ausbildungsberufe und Einsatzbereiche zu identifizieren. Die verbesserte Kommunikation kann damit die Selbstbestimmung dieser Menschen in Berufsorientierung, Berufsausbildung und Berufsalltag erheblich verbessern.

Die TARGIS GmbH als Koordinator, embeteco GmbH & Co. KG, Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V., Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik) und Institut für Ökonomische Bildung gGmbH wollen mit gebündeltem pädagogischen und technischen Know-how so Barrieren abbauen und einen entscheidenden Beitrag zur Selbstbestimmung und beruflichen Teilhabe leisten.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt für drei Jahre.

DigiProB

Digitale Tools zur Integration von Lernen und Erfahrung im Baugewerbe.

Wer in der Bauwirtschaft eine Meisterausbildung absolviert, soll zukünftig nicht nur mit handfesten Materialien, sondern auch mit digitalen Medien arbeiten können. Das ist das Ziel eines zweieinhalbjährigen Verbundvorhabens zur Modernisierung der Meisterausbildung, das dieses Jahr gestartet ist. Im Rahmen des BMBF-Programms „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ arbeitet TARGIS dafür unter Leitung des Weiterbildungszentrums Bau-ABC Rostrup mit der Universität Bremen – ITB und dem Softwareentwickler embeteco zusammen.


Vergangene Forschungsprojekte

KANTATE

Kognitive Assistenz-Technologie für ältere Arbeitnehmer an Telearbeitsplätzen.


Die Arbeit in Call-Centern und Customer-Service-Centern erfordert ein hohes Maß an Konzentration, da die Mitarbeiter während der Kommunikation mit dem Kunden Informationen aus verschiedenen Datenbanken wie Customer-Relation-Management-Systemen (CRM), Produktkatalogen u.Ä. abrufen müssen.

Damit eine gute Beratungsdienstleistung erbracht werden kann, sind eine gute Sprachverständlichkeit des Telefonsignals und ein intelligentes, intuitiv bedienbares Informationssystem essenziell. 

Im Projekt KANTATE werden Methoden erforscht und entwickelt, die die Mensch-Technik-Interaktion besonders im Hinblick auf die veränderten sensorischen und kognitiven Fähigkeiten von älteren Menschen verbessern. Dazu soll der Dialog mit dem Kunden von einem Spracherkennungssystem erfasst und anschließend semantisch analysiert werden, so dass das System schon während des Gesprächs die relevanten Informationen automatisch aufrufen und übersichtlich darstellen kann.

UCARE

Entwicklung eines Usability-Kompetenzzentrums zur Unterstützung von klein- und mittelständischen Softwareherstellern in der Pflegebranche.

Der demografische Wandel und dessen Auswirkungen auf die Pflegebranche in Deutschland sind eklatant und vorerst nicht aufzuhalten. Bis zum Jahr 2020 wird ein Anstieg auf knapp drei Millionen pflegebedürftige Bundesbürger erwartet (+50%). Pflegedienstleister und Zulieferer stehen vor der Herausforderung, dass nicht nur immer mehr Personen auf Versorgung angewiesen sind, sondern auch immer weniger Personen für diese Tätigkeit zu Verfügung stehen bzw. immer häufiger Familienangehörige in diesen Prozess eingebunden werden müssen.

Dies erfordert die Anpassung ihrer Abläufe, Rollen und Dienstleistungen. Einen erheblichen Beitrag zur Steigerung der Effizienz und der Zufriedenheit des Pflegepersonals kann die Verbesserung der zur Unterstützung der Pflegedienstleistungen eingesetzten Software leisten.

Bei den Herstellern von Software für den Bereich der Pflegedienstleistungen dominieren derzeit in Deutschland kleine und mittlere Unternehmen, die bisher nur über ein geringes Werkzeug- und Methodenwissen im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit von Software verfügen. Ziel des Projekts UCARE ist es, ein Kompetenzzentrum für Usability in der Pflegebranche aufzubauen und nachhaltig zu etablieren.


Ihr Ansprechpartner

Dr. Torsten Ripke
Leiter Softwareentwicklung
Dr. Torsten Ripke
Telefon:
0441 3907 241